Chiang Mai Currypaste

Selbstgemachte Paste für Hang Lae Curries

Chiang Mai Currypaste

Aus der Lust heraus mal wieder eine Currypaste wirklich selbst herzustellen bin ich auf das Rezept für “Chiang Mai-Paste” gestoßen, die auch als “Hang Lae Paste” bezeichnet wird. Spannend fand ich auch mal eine neue Art von Thai-Curry auszuprobieren. Mit der Paste habe ich nacheinander zwei Curries zubereitet, einmal das Chiang Mai Curry mit Schweinefilet und einmal das Chiang Mai Curry mit Kartoffeln und Speck.

Erst im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass das Geang Hang Lae für mich gar nicht so neu ist und ich sogar schon ein Rezept für ein solches Curry in der englischen Schreibweiße “Hung Lay Curry” oder “Northern-Style Curry” veröffentlicht habe. Damals allerdings mit einer fertigen Paste. Und ich muss sagen, dass sich der Aufwand die Paste selbst herzustellen lohnt, da sie eine ganz neue Geschmacksdimension eröffnet!

Zutaten für 2 bis 3 Curries

Zubereitung

Zuerst die getrockneten Chilis in lauwarmes Wasser geben und für etwa zwanzig Minuten einweichen lassen.

In der Zwischenzeit in einer Pfanne die Koriandersamen, Kreuzkümmelsamen, Sternanis, Zimtstange, Nelken und Kardamom ohne Öl anrösten und wenn alles duftet herausnehmen.

Als Nächstes den Galgant und den Ingwer kleinschneiden. Falls ihr frische Kurkumawurzel und Zitronengras verwendet auch diese beiden in kleine Stücke scheiden.

Nun die Chilis aus dem Wasser nehmen, gut abtropfen lassen, dann zusammen mit dem Salz in den Mörser geben und zerkleinern. Dann das gehackte Zitronengras hinzugeben und weiter mahlen, darauf folgt der Galgant und schließlich der Ingwer.

Dann die gerösteten Gewürze in den Mörser geben und auch diese zerstoßen. Danach die Schalotten und den Knoblauch schälen, kleinhacken und zusammen mit den bereits zerkleinerten Zutaten im Mörser weiter vermengen.

Schließlich noch das Kurkuma hinzugeben und immer weiter mörsern und gelegentlich kleinste Mengen von Wasser hinzugeben bis eine Paste entstanden ist.

Wer zu Faul ist die Paste zeit- und kraftraubend im Mörser herzustellen, kann die zerkleinerten Zutaten nach dem ersten mörsern auch mit dem Pürierstab unter Zugabe von etwas Wasser weiter verarbeiten. Das bessere Ergebnis erzielt Ihr aber definitiv im Mörser.

Die fertige Paste reicht für zwei bis drei Curries und kann vier bis fünf Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Man kann sie sogar einfrieren und so einige Monate aufbewahren.

Gewürze anrösten
Gewürze anrösten
Alle Zutaten
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