Hang Lae Curry nach David Thompson

Selbstgemachte Paste aus dem Food-Processor

Hang Lae Curry nach David Thompson

Am vergangenen Wochenende hatte schon wieder eine Doku von Mark Wiens direkten Einfluss auf meinen Speiseplan. Er hatte darin von einem riesigen Hang Lae Curry im Dorf Ban Muang Pon in der Provinz Mae Hong Son in Nordthailand berichtet. Damit har er mir wahnsinnige Lust darauf gemacht, auch mal wieder ein Hang Lae Curry zuzubereiten.

In dem Video habe ich auch gelernt, dass das knoblauchlastige Curry zusammen mit dem Volk der Shan aus dem benachbarten Myanmar seinen Weg nach Thailand gefunden hat. Und mit diesem Wissen musste ich unweigerlich an die riesigen Knoblauchfelder denken, durch die ich auf einem Tagesausflug zu der Tempelanlage Kaku im Shan-Staat in Myanmar gefahren bin.

Mit dem neu erlangten Wissen um den Ursprung des Curries konnte ich dann auch paralellen ziehen zu einigen burmesischen Curries die ich auf meiner letzten Reise durch Myanmar kennengelern habe oder sogar selbst bei einem Kochkurs dort zubereitet habe.

Für die Zubereitung am vergangen Samstag habe ich mich für ein Rezept von David Thompson entschieden. Dieses baut nicht nur auf einer Currypaste auf, sondern zusätzlich dazu noch auf einer zweiten Paste aus Knoblauch und Ingwer, in der das Fleisch zuerst angebraten wird. Die Currypaste ähnelt sehr stark der Hang Lea Paste die ich bereits vor einigen Jahren ausprobiert und nun neu bebildert habe.

Beim Curry selbst gehen David Thompsons und mein letztes Gaeng Hang Lae Moo Rezept dahin gehend auseinander, das er Schweinebauch und Schweinerippchen als Fleischeinlage verwendet und dann nochmal eine große Menge eingelegten Knoblauch sowie die Einlegeflüssigkeit davon hinzugibt.

Den Schweinebauch habe ich auch verwendet, die Rippchen allerdings durch ordinäres Schweinegulasch ersetzt. Bei dem eingelegten Knoblauch wurde ich im Asialaden nicht fündig und habe mich daher im türkischen Supermarkt bedient, ansonsten blieb ich Thompsons Rezept treu.

Das fertige Hang Lae Curry war dann der absolute Hammer. Durch die Paste vereint das Curry bereits sehr viele Aromen, aber der eingelegte Knoblauch verleiht dem Ganzen dann noch eine leicht süßliche weitere Komponente und erhöht damit die Geschmackskomplexität nochmal deutlich.

Ein Curry aus Nordthailand hat auch mal wieder die Gelegenheit geboten, den Huad auszupacken um darin Klebreis zuzubereiten. Bei einem solch geschmackvollen Curry macht es nochmal doppelt Spaß den Klebreis mit den Händen zu Formen und dann genüsslich in die Brühe des Hang Lae Curries zu tunken.

Alle Pasten Zutaten
Alle Pasten Zutaten
Beide Pasten
Beide Pasten
Eingelegter Knoblauch
Eingelegter Knoblauch
Fleisch und Currypaste
Fleisch und Currypaste
Mit Schalotten und Ingwer
Mit Schalotten und Ingwer
Anbraten
Anbraten
Huad und Wok
Huad und Wok
Fertig
Fertig
Hang Lea Curry
Hang Lea Curry

Nachgekocht aus …

Das Rezept für das Currystammt aus Thai Food von David Thompson.

Thai Food
Thai Food

Inspiriert von …

In dieser Folge berichtet Mark Wiens von der Zubereitung eines riesigen Hang Lae Curries im Dorf Ban Muang Pon in der Provinz Mae Hong Son in Nordthailand.