Großer Mörser für Currypasten

Mörsern in der Schwergewichtsklasse

Großer Mörser für Currypasten

Einen Mörser aus Stein sollte man meiner Meinung nach auf jeden Fall in der Küche haben, wenn man sich ernsthaft mit der asiatischen, besonders der thailändischen Küche auseinandersetzt. So habe auch ich seit vielen Jahren einen solchen Mörser, der auch fast täglich im Einsatz ist.

Mit diesem zerstoße ich zum Beispiel sehr oft Chilis und Knoblauch oder Korianderzwurzeln, Knoblauch und Pfeffer, drei Zutaten die auch als “Die drei Freunde” der Thaiküche bekannt sind und die die Grundlage für viele einfache Gerichte darstellen.

Darüber hinaus habe ich auch irgendwann angefangen diverse Currypasten selbst herzustellen, statt die fertigen Pasten aus dem asiatischen Supermarkt zu benutzen. Die selbstgemachten Pasten sind einfach noch eine Spur leckerer und man weiß ganz genau was drin ist.

Doch beim Herstellen der Currypasten geriet mein Mörser mit seinen 14,5 cm Durchmesser doch immer öfter an seine Kapazitätsgrenzen. Oft genug musste ich die Zutaten jeweils einzeln nacheinander zerstoßen und sie dann am Schluss wieder zusammenmischen, was aufwändig ist und nicht zum optimalen Ergebnis führt. Auch fanden sich die Zutaten des Öfteren außerhalb des Mörsers wieder, weil es ihnen drinnen zu eng wurde.

So im Mörsern einschränkt hatte Anne wohl Mitleid mit mir und hat mir zu meinem Geburtstag Anfang Januar einen großen Mörser aus Granit geschenkt. Vielleicht konnte sie auch einfach mein Fluchen und Schimpfen beim Zubereiten von Pasten nicht mehr ertragen, wer weiß?

Der neue Mörser hat einen Durchmesser von etwas mehr als 20 cm und bringt stolze 5,6 Kilogramm auf die Waage. Er hat ein riesiges Fassungsvermögen und ist durch sein Gewicht extrem Standfest. Neben der “dicken Bertha”, wie ein Bekannter den Mörser schon bezeichnet hat, wirkt mein alter Mörser gerade zu zwergenhaft.

Mit diesem Giganten gelingt das Herstellen von Currypasten ohne Probleme, da nicht nur genug Platz für die Zutaten im Inneren des Mörsers selbst herrscht, sondern der Stößel durch seine Größe und Gewicht eine gewaltige Stoßkraft mit sich bringt.

Diese ist so gewaltig, dass ich den Mörser lieber nicht auf der Arbeitsplatte oder unserem Esstisch benutzen möchte. Am besten gelingt das Mörsern tatsächlich auf dem Boden sitzend oder wenn man den Mörser in der Armbeuge hält. Letzteres bringt auch gleich ein Aufbautraining für die Arm- und Rückenmuskulatur mit sich.

Vielen Dank, liebe Anne, für dieses tolle Geschenk mit dem ich schon sehr viel Freude hatte.

Größenvergleich
Größenvergleich
Beide Mörser im Einsatz
Beide Mörser im Einsatz
Am Anfang einer Currypaste
Am Anfang einer Currypaste